Eine Frage der Moral
ist das für mich, was sich gerade in Brandenburg anbahnt. Eigentlich ist dieser Blog für Themen, aus und um Thailand vorbehalten, aber auch nach acht Jahren in Thailand, gibt es Geschehnisse in Deutschland die einen interessieren.
Nun ist es also soweit, nach zwanzig Jahren deutscher Einheit, sieht es so aus als wenn es der Nachfolger der SED, die Linkspartei es wieder zur Macht gebracht hat. Während man sich anderen Bundesländern, wenn auch nach etwas Bedenkzeit, gegen eine Regierungsbeteiligung mit den Roten gestellt hat, liegen in Brandenburgs SPD die moralischen Maßstäbe viel tiefer. Eine Partei von der einige Mitglieder Stasi Informanten waren, wird salonfähig gemacht. Nach nur 20 Jahren, scheinen das Unrecht das die SED und die Stasi am eigenen Volk verübt hat vergessen, wenn es um die Macht geht ist kein Platz für die Moral.
Wer wird Brandenburg zukünftig regieren, werden Gysi oder Lafontaine ein Ministeramt an der Havel bekommen oder wird gar Egon Krenz wieder zu Amt und Würden kommen. Wenn nach der Bildung der rot-roten Regierung, Unternehmer aus Brandenburg in andere Bundesländer oder ins Ausland abwandern, die Steuereinnahmen weg brechen, könnte man ja vielleicht wieder den Zwangsumtausch beim Besuch von Brandenburg einführen. Der Traum von gerechten Staat, ohne Ausbeutung durch den bösen Kapitalisten sollte finanziert werden, aber wahrscheinlich müssen andere Bundesländer dieses Experiment durch den Bundesfinanzausgleich bezahlen.
Herr Platzeck, ich glaube große Sozialdemokraten wie Johannes Rau oder Willy Brandt hätten niemals gemeinsame Sache mit den Linken gemacht.



Die Stasi Informanten sind doch schon in den Ämtern, die brauchen keine LINKE.
Es ist nicht die Frage ob die großen Sozialdemokraten jemals gemeinsame Sache mit den Linken gemacht hätten.
Die Frage ist: Wer will noch mit den Sozialdemokraten machen?
Ich glaube die SPD wird zukünftig bei Wahlen Prozente erreichen, die früher der FDP oder den Grünen vorbehalten waren, man zittert die fünf Prozent Hürde zu überspringen.
Dann braucht sich keiner mehr die Frage stellen ob man mit den Sozialdemokraten zusammen arbeiten will.