Neu im Kino – Angels & Demons
Seit gestern neu im Kino, Angels & Demons mit Tom Hanks, ich habe ihn mir schon mal für euch angeschaut.
Zehn Minuten vor Filmbeginn im Major Cineplex angekommen und in froher Erwartung das am Abend die Werbung auf ein Minimum reduziert ist, wurde ich wieder mal enttäuscht, 35 Minuten Werbung vor einem Film der mehr als zwei Stunden lang ist.
Es war meistens Werbung für Produkte die kein Mensch braucht und Filme, mit Ausnahme von Disney Pixars neuen Film UP, die ich mir nicht mal anschauen würde, wenn ich die Karte geschenkt und das Taxi bezahlt bekommen würde.
Man verpasst nichts wenn man eine halbe Stunde zu spät kommt, falls ihr trotzdem so wie ich rechtzeitig da seit, seht zu das ihr etwas zum Zeitvertreib habt, die Frauen könnten ihr Strickzeug mitnehmen, ich habe mir die Zeit mit Wordsearch auf meinem Iphone vertrieben, in einer halben Stunde habe ich es bequem bis zum zehnten Level geschafft.
Wer alleine kommt bleibt lieber die halbe Stunde in der Lobby und schaut sich nach einer netten Bekanntschaft für die Nacht nach dem Kinobesuch um.
Ich wäre gerne bereit etwas mehr fuer die Kinokarte zu bezahlen wenn einem die nervige Werbung erspart bliebe.
Doch nun zum Film, man muss den Vorgänger The Da Vinci Code nicht gesehen haben, aber wer das Buch kennt wird enttäuscht sein, der Film lässt Schlüsselpersonen aus dem Buch weg und weicht stellenweise extrem von diesem ab.
In einer der ersten Szenen, sieht man Tom Hanks, der Prof. Robert Langdon spielt, sportlich seine Bahnen im Schwimmbecken seiner Universität ziehen.
Diese Szene erwähne ich, da man erkennt das auch Hollywood Stars um die fünfzig mit Bauchansatz zu kämpfen haben, dieses gibt uns wieder Vertrauen in unsere Figur.
Die eigentliche Handlung des Filmes will ich hier nicht verraten, wer das Buch kennt weiß worum es geht, den anderen will ich die Spannung nicht nehmen, ich mag es auch nicht wenn mir jemand die Bundesliga Ergebnisse verrät, wenn ich gerade dabei bin mir die Spiele in der Aufzeichnung anzuschauen.
Nur soviel noch, Direktor Ron Howard scheint das Buch so wie ich früher in der Schule gelesen zu haben, zwei Seiten gelesen und dann fünf Seiten übersprungen, um die Sache abzukürzen und nicht unnötig Zeit zu verplempern.
Howard muss wohl die Seite überblättert haben, als Dan Brown Vittoria Vetra, Wissenschaftlerin am Cern Institut als, sagen wir es mal direkt, eine Frau die bei Männern feuchte Träume verursachen kann beschreibt, anders lässt es ich nicht erklären das Ayelet Zurer die Rolle bekam. Vielleicht war aber auch die Gage für Tom Hanks zu hoch, so das für die weibliche Hauptdarstellerin nicht genügend Kohle übrig blieb.
Am Ende muss man sagen es ist kein schlechter Film, der kaum Zeit zum Luft holen lässt, die mehr als zwei Stunden gehen rasend schnell vorbei und sicher genügend Geld einspielen wird, um noch einen dritten Film nach einem Roman von Dan Brown zu drehen.
Im Film ist übrigens neben Englisch, Latein, Italienisch auch Schwizer Dütsch zu hören, ein Dialekt der bei uns nicht Schweizern Entzündungen am Kehlkopf hervor rufen würde.



ich fande den Film auf jeden Fall besser als den ersten Teil.
Muss aber auch zustimmen das Langdons weiblicher Gegenpart bei DVC besser aussah